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21. September 2017, 19:30: LESUNG mit Barbara Schibli

19:30 Beginn Lesung; 19:00 Türöffnung
Wer bin ich? Diese Frage ist für Anna nicht einfach zu beantworten, denn sie ist ein eineiiger Zwilling. Beide Geschwister betrachten die Welt durch eine Linse: Anna als Flechtenforscherin durch das Mikroskop, während ihre Schwester Leta seit der Kindheit obsessiv Anna fotografiert. Als Anna nach Treviso zur Eröffnung von Letas Fotoinstallation »Observing the Self« fährt, fühlt sie sich von ihr verraten, missbraucht und ausgelöscht. Denn Leta hat das einzige Zeichen, das sie beide unterscheidet, wegretuschiert.

Video von den Solothurner Literaturtagen: http://doerlemann.com/?id=594&k=2 
Die Literarische Biel, www.dilit.ch






















19.09, 20:30, CONCERT: Robert Torche Solo - Tom Weeks/Camille Émaille + Hans Koch

Portes 20:00, concert 20:30
Entrée libre, collecte

1st set: Robert Torche (CH): électronique

2nd set: duo Ghoast, Tom Weeks (US): saxophone et Camille Émaille (FR): percussion 

+ special guest Hans Koch: clarinette basse, saxophones

15.09 20:30, CONCERT: ENCUENTROS



8. & 10. September, Musikalische Lesung: Der Teich


"Der Teich" Dramolett von Robert Walser



Kompositionen: U.P. Schneider
Sprecher: Markus Amrein

Musik: Judith Wegmann (Piano), Orsolya Sepsi (Violine), Ellen Fallowfield (Cello)



Die Initiative, um dieses Projekt einige Monate nach dem 60. Todestag des Dichters Robert Walser zu realisieren, geht auf den Bieler Komponisten Urs Peter Schneider zurück.


Seine zehn Komposition sind für die acht Szenen vom Stück „Der Teich konzipiert. Eine lyrische Musik für Klaviertrio, fremd und vertraut zugleich. Robert Walsers kleines Stück "Der Teich" ist ein Familiendrama. Fritz fühlt sich von seiner Mutter nicht geliebt und täuscht vor, im nahegelegenen Teich ertrunken zu sein. »Weinen müssen sie, und das freut mich«, sagt sich der Knabe. Wenn am Ende alle zueinander finden, ist die Lösung des Konflikts natürlich, einfach und ziemlich prekär. Walser verfasst das Stück um 1902 in berndeutscher Mundart. Sein einziges Mundartwerk, noch in Biel verfasst und dem Familienleben abgelauscht. Das Dramolett eines Jugendlichen wird ganz ohne expressive Höhepunkte vorgetragen.


Die acht Szenen werden vom Sprecher Markus Amrein vorgetragen, unterbrochen, durch eine Lesung weiterer Walserischer Texte, sozusagen anstelle einer Pause. Mit den Klaviertrio-Kompositionen konzipiert, lässt man das Publikum einen verschleierten, geheimnisvollen und melancholisch wirkenden Raum betreten. Das Projekt zeichnet sich durch ein komponiertes, ruhiges und rituelles Ganzes aus und dauert eine Stunde.